Kletterkurse

Kletterkurse und Online Kursbuchung

Informiere Dich bei uns über das Kursangebot der DAV Sektion Würzburg.

logo_sektion_klein

Weitere Informationen

Sicherheitsvideos

logo_stadt_muc

Aktion Partnercheck

Klickt auf das Logo um das offizielle Partnercheck-Video des DAV anzuschauen

Sicher Klettern

Live Kamera

Um Euch ein Bild der aktuellen Lage in der Halle zu machen klickt hier

Newsletter Anmeldung

Start Klettern Rund ums Klettern
Rund ums Klettern

RFB_9483Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts begann die touristische Erschließung der Alpen und damit verbunden die Entwicklung des Klettersports. Zunächst waren es sportlich und abenteuerlich motivierte Personen der Oberschicht, viele Engländer, die mit ortskundigen Führern die Gipfel der Alpen erstiegen und dabei zunehmend schwierigere Felswände erkletterten. Bis in die achtziger Jahre war jedoch meist der „Gipfel“ das Ziel der Anstrengungen und nicht der Weg dorthin.

Mit der Entwicklung des Freiklettergedankens (die Haken durften nicht mehr zur Fortbewegung verwendet werden) stieg jedoch der Schwierigkeitsgrad der Kletterrouten ständig und folglich erhielt ein konsequentes Klettertraining eine immer größere Bedeutung. Ende der achtziger, Anfang der neunziger Jahre entstanden in Deutschland und Europa die ersten Kletterhallen. Damit war für die aktiven Kletterer eine Möglichkeit geschaffen, das ganze Jahr über trainieren zu können.Schon bald zeigte sich jedoch, dass der Klettersport immer mehr Menschen interessierte, die damit begannen, nicht im Gebirge oder Mittelgebirge, sondern in der Kletterhalle den Sport zu erlernen. Seit den letzten fünf Jahren geht die Entwicklung des Klettersports beständig in Richtung „Breitensport". Die Zahl der künstlichen Kletteranlagen in Deutschland erhöhte sich laufend, derzeit gibt es über 300. Es entwickelten sich folgende eigenständige Spielarten des Kletterns:

* Alpines Klettern
* Sportklettern im Gebirge und Mittelgebirge
* Bouldern (seilfreies Klettern in niedriger Höhe)
* Reines Hallenklettern

Doch warum ist das Klettern in den letzten Jahren so überaus populär geworden? Versetzen wir uns zurück in unsere Kindheit: Kaum konnten wir laufen, begannen wir auch schon zu klettern: Auf Stühle, Leitern, Bäume – was uns gerade in die Quere kam. Wir genossen die Bewegung in allen drei Dimensionen und das Gefühl des Raumes. Doch dieser zutiefst natürliche Drang wurde von der modernen Gesellschaft unterdrückt: „Komm runter, sonst wirst du dir noch weh tun!“ – und damit blieb das Klettern Sache einer kühnen, geheimnisumwitterten Minderheit.Das ist jetzt nicht mehr der Fall! Klettern in künstlichen Kletteranlagen, ist ein sehr sicherer Sport, der nahezu von jedem ausgeübt werden kann. Die technische Entwicklung hat die Ausrüstung, die zum Klettern benötigt wird, so sicher gemacht, dass hiervon keine Gefahren mehr ausgehen. Wichtig ist jedoch nach wie vor eine gründliche Ausbildung, wie sie vor allem von den Alpenvereinen seit Jahrzehnten in bewährter Weise angeboten wird.
Klettern hat eine außergewöhnlich positive Auswirkung auf die Persönlichkeitsbildung, auf die Bildung von Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Teamgeist und Verantwortungsgefühl. Dies ist sicherlich einer der Hauptgründe, warum Schulen den
Klettersport nun auch mit großer Resonanz unterrichten. Auch viele soziale Einrichtungen nutzen Klettern um schwererziehbare Jugendliche, blinde oder motorisch gestörte Menschen zu fördern.

Klettern in Hallen fördert zudem den Naturschutz, da zunehmend darauf verzichtet wird, am Feierabend noch schnell in den nächsten Klettergarten zu fahren und stattdessen oft lieber die Halle besucht wird. Diese ist gerade auch für junge Familien eine gute Alternative zur doch viel aufwändigeren Fahrt an natürliche Kletterfelsen.Die Sektionen des deutschen Alpenvereins, die in den letzten Jahren eine gute Kletteranlage errichtet haben, berichten in der Regel über ein erhebliches Mitgliederwachstum und vor allem von einem zunehmenden Interesse junger Menschen an einer Mitgliedschaft im Alpenverein. Dies hat sehr positive Auswirkungen auf die Altersstruktur und die Zukunftsfähigkeit dieser Vereine.